Programm 2015

 

Konrad Beikircher

„Bin völlig meiner Meinung!“
Freitag · 30. Januar 2015 · 20 Uhr · Aula der Realschule

Der Bonner Kabarettist Konrad Beikircher ist eine Institution. Sein brandneues Programm kommentiert er so: "Also ich bin es leid: Du gehst durchs Leben und fragst Du einen, ist es immer dasselbe: die einen sagen so, die anderen sagen so. Damit ist jetzt Schluss! Ich nehme keine Rücksichten mehr, ich bin völlig meiner Meinung. Die aber teile ich Ihnen mit, ejal, worum es geht: Musik, Kirche, Heilige, Sprache, Alltag, Rheinland, Deutschland, Italien, Zukunft und Vergangenheit, vielleicht sogar ein bisschen Politik (denn auch da isses so: ich hab zwar nur selten auf der Bühne darüber gesprochen, aber auch auf diesem Feld bin ich völlig meiner Meinung, das können Sie mir glauben) und überhaupt Dinge aus dem Leben. Mal sehen, wohin es mich da so treibt, aber zu sehen gibt es viel, zu erzählen gibt es viel und eines verspreche ich Ihnen: ich sag, was ich denke, denn da bin ich völlig meiner Meinung. Und vergnüglich wird es sowieso, denn ich war nie ein Miesepeter und das werde ich auch niemals sein, auch da bin ich völlig meiner Meinung!"

 

Gernot Hassknecht

„Das Hassknecht Prinzip - In 12 Schritten zum Choleriker“
Mittwoch · 18. Februar · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Mit dem Kabarettprogramm “Das Hassknecht Prinzip – in zwölf Schritten zum Choleriker” erhalten wir endlich universell einsetzbare Tipps und Geschichten aus dem prallen Leben – von der Politik bis zu den großen und kleinen Themen, die wir alle aus unserem Alltag kennen. Hans-Joachim Heist alias Gernot Hassknecht hat als festes Ensemblemitglied der heute show mittlerweile Kultstatus erreicht. Für seine
ständig wachsende Fangemeinde ist Gernot Hassknecht DAS Sprachrohr, wenn es darum geht, Frust und Ärger auf Missstände in unserem Land lautstark auf den Punkt zu bringen. In dem Programm “Das Hassknecht Prinzip” – in zwölf Schritten zum Choleriker” wird Gernot Hassknecht dem Publikum in 12 einfachen Schritten den Weg zum echten Choleriker weisen. Wir kennen und lieben ihn als Kommentator der heute-show; für einige ist er die Stimme der ungehörten Masse. Wortgewaltig, parteiübergreifend und laut – wenn der 1,63m große Mann sich erstmal eine Meinung gebildet hat, kennt er weder Freund noch Feind. Wenn sich andere wegducken und noch nach Worten suchen, ist Gernot Hassknecht schon auf Betriebstemperatur.“

 

Renè Steinberg

„Gebt dem Unsinn das Kommando“
Samstag · 14. März · 20.00 Uhr · Aula Realschule

An einem Abend mit René Steinberg soll es ordentlich rund gehen. Aber „mit Schmackes!“, wie man bei ihm im Ruhrgebiet sagt. Denn „rund“ geht es bei vielen nur, weil sie im Hamsterrad feststecken – gefangen im Optimierungswahn, bei dem sich Beziehungen „lohnen“ müssen, da man sich Probleme „sparen“ will. Doch Lebensfreude und Selbstbestimmung werden dabei weg-rationalisiert. Der Homo Kapitalensis soll bestellen, nicht denken. Dem will Steinberg etwas entgegensetzen: nämlich einen bunten, quirligen, sprudelnd-lustigen Abend, der eine vergessene Kraft beleben soll: den Unsinn. Die Kraft der Poesie und die kreative Macht, die von schrägen Ideen, absurden Sichtweisen und aberwitzigen Gedanken ausgeht. So zeigt Steinberg mit seinem großen Arsenal an Spielformen und mit noch größerer Spielfreude, dass die durchoptimierte Welt ausgelacht gehört. Denn es geht nicht rund – die Welt dreht durch. Und als Komiker unter den Kabarettisten weiss er: Lachen ist die beste Art dem Gegner die Zähne zu zeigen.

 

Martin Fromme

„Besser Arm ab als arm dran“
Freitag · 17. April · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Martin Fromme ist Deutschlands einziger asymmetrischer Komiker. Der Mann mit dem "appen" Arm inkludiert in seinem ersten und brandneuen Solo-Programm „Besser Arm ab als arm dran“ wie bekloppt. Das letzte Tabu wird gebrochen. Nicht-Behinderte werden auf die vorhandenen Arme genommen, Behinderte aber auch. Er hinterfragt ironisch Vorurteile und provoziert mit seinen Statements, z.B. den klaren Verhaltensregeln im Umgang mit Menschen mit Behinderung und baut gleichzeitig eine Brücke: einfach mal über die eigenen Unzulänglichkeiten lachen und so zur Normalität finden. Viele Schwerbehinderte werden im alltäglichen Leben kaum wahrgenommen, Fromme zwingt uns hinzuschauen. Er konfrontiert uns, spricht laut aus, was wir nicht zu fragen wagen. Sein Witz changiert zwischen bissig und brutal. Sein Humor baut Berührungsängste ab und bricht mit den Tabus, über Grenzen hinweg. Indem man über etwas lacht, wo eigentlich ein Tabu drauf ist, wird sofort das Thema entmystifiziert, und das ist natürlich. Man lacht über ein Tabu - und das ist das Hervorragende dabei.

Foto: Timm Ortmüller

 

Konrad Stöckel

„Happy End - Die Fat King Konrad Show“
Freitag · 25. September · 20.00 Uhr · Aula St.-Antonius-Gymnasium

Das hat Lüdinghausen noch nicht gesehen: Trash-Comedy - und garantiert nichts für schwache Nerven (und auch ernsthaft nichts für Kinder) In 90 Minuten katapultiert sich der Fat King durch sein Leben – bis zum HAPPY END! In dieser Show der tausend Tode wird nicht nur der gute Geschmack beerdigt. Zur Unterhaltung wird "Fat King Konrad" sein waghalsiges Leben auf der Bühne zu Ende bringen. Ein schrecklich schräges Spektakel mit Kopf-Guillotine, Stalin-Orgel und Krematorium. Konrad Stöckel:„Begleitet werde ich dabei von Paulo Pussi, meinen durch Lehnseid an mich gebundenen Sklaven der schon einiges erleiden musst. Aber dafür ist er ja auch da." Nichts für schwache Nerven!

 

Anny Hartmann

„Schwamm drüber - der besondere jahresrückblick 2015“
Freitag · 4. Dezember · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Ein politischer Jahresrückblick - von dem natürlich noch niemand weiß, was darin steckt. das entwickelt sich erst im Laufe des Jahres.
Aber: Je länger man Anny Hartmann zuhört, desto mehr fragt man sich: Das alles haben wir 2015 hinter uns gebracht? So viele dumme Politikersätze und -ideen haben wir uns gefallen lassen? So oft haben wir uns von Politik und Wirtschaft über den Tisch ziehen lassen? So sehr haben uns von Prominenten und Medienklatsch ablenken lassen? Da fehlen einem doch die Worte ...
Anny Hartmann glücklicherweise nicht. Sie ist nicht nur eine kundige Fremdenführerin durch die Abgründe der Politik, sondern auch nicht auf den Mund gefallen. Deshalb macht ihr Jahresrückblick auch sehr viel Spaß! Dabei hält sie sich gar nicht erst an Nebenschauplätzen auf, sondern legte den Finger immer mitten hinein in die Wunde. Dahin, wo es am meisten weh tut.

Foto: Marc Gettmann

Programm 2017

 

Jürgen Becker

„Volksbegehren“
Donnerstag · 26. Januar · 20 Uhr · Aula der Realschule LH

Die Kulturgeschichte der Fortpflanzung Blattläuse haben es leicht. Wenn ihnen nach Fortpflanzung zumute ist, gebären die Lausmädels ohne Zutun eines Lausbuben bis zu zehn Töchter am Tag. Sie müssen nicht fragen: „Zu mir oder zu dir? Sie fragen: „Zu mir oder zu mir?“ So einfach kann das Leben sein. Doch etwas muss ja dran sein am Sex.
Jedenfalls hat sich der Austausch von Körperflüssigkeiten zwecks Fortpflanzung bei 99% der Tierarten durchgesetzt. Geschlechtliche Fortpflanzung findet man gar bei Obstbäumen, Topfpflanzen, Ziersträuchern und in Blumenrabatten, wenn darin Herren- und Damenkegelclubs des Nachts bei ihren feucht-lustvollen Ausflügen übereinander herfallen. Wir sind Tiere und werden es immer bleiben. Daran erinnert uns der Sex, weshalb er so beunruhigend, aufwühlend, elektrisierend, schockierend, bedrohlich und…..so angenehm ist.So wundern wir uns über das Tierhafte unserer Körper und empfinden Sie gelegentlich als peinlich, abstoßend und vulgär. Wir schämen uns Ihrer, es sei denn, wir sind im Internet.
„Mitternachtsspitzen” sind im gleichnamigen Film mit Doris Day und John Garvin Dessous und so wagt der Moderator derselben einen kabarettistischen Beischlaf mit dem Eros.

 

Das Lumpenpack

„Steil-Geh-Tour“
Freitag · 7. April · 2017 · 20 Uhr · Aula der Realschule

Pubertät. Midlife-Crisis. Pensionierung. Lappalien verglichen mit der Phase, in der man erstmals Salate auf Partys mitbringt. Dort finden sich Max Kennel und Indiana Jonas neuerdings wieder – und wehren sich dagegen.

Was, wenn man dann plötzlich ein Liegefahrrad besitzt? Oder Socken in Sandalen trägt? Gefahren, denen sich nur mit Hilfe des Steil-geh-Tags begegnen lässt. Steil-geh-Tag, ein Credo, das dazu aufruft jede noch so kleine Gelegenheit zu nutzen, das Beste aus dem Tag zu machen. Davon singen und erzählen die beiden Mittzwanziger in ihrem Programm „Steil-geh-Tour“. Songs garnieren sie mit Konfetti, Anekdoten und Tiergedichten. Mit dieser Mischung gewann das Lumpenpack 2015 u. a. den Klagenfurter Herkules, die Krefelder Krähe und den NDR Comedy Contest.

 

Kleinkunst-Doppel mit Peter Shub & Zucchini Sistaz

Samstag · 6. Mai 2017 · 20:00 Uhr · Burg Lüdinghausen + Burg Vischering

 

Das wird ein Spaß: in den Veranstaltungssälen der beiden benachbarten Burgen gibt es unterhaltsamste Kleinkunst. Auf der Burg Lüdinghausen tritt Peter Shub auf, auf der Burg Vischering die drei Zucchini Sistaz. Nach jeweils einer Vorstellung wechselt dann das Publikum den Standort und darf dann jeweils noch den anderen Auftritt genießen. Und was wird geboten? Die Zucchini Sistaz erklären ohne mit der künstlichen Wimper zu zucken, Big-Band-Klassiker zu halsbrecherischen Minimal-Interpretationen, lassen das nicht vorhandene Schlagwerk vom Publikum ersetzen und krönen das Konzert mit größter Huldigung der sogenannten Situationskomik.


Peter Shub übernimmt für Garderobe keine Haftung. Mit Gesten, Blicken und Zurufen fasziniert der vielfach preisgekrönte Comedian sein Publikum, Peter spielt nicht nur eine sondern viele Figuren, das Kamerastativ mutiert zur Geliebten, der Garderobenständer wird zur Falle, er wird geboren und er stirbt im Kerzenlicht.

 

Ingo Börchers

„Ferien auf Sagrotan“
Samstag, 9. September 2017 · 20 Uhr · Aula der Realschule

Ingo Börchers ist bekennender Hypochonder. Aber multitaskingfähig. Das heißt, er kann vor mehreren Krankheiten gleichzeitig Angst haben. Denn er weiß, sie lauern überall: Pilze und Bakterien, Viren und Parasiten, Sporen und Schmarotzer.

Darum wäscht er sich mehrmals täglich die Hände, wenn nicht mit Seife, so doch in Unschuld. Und damit ist er nicht allein. Wir wollen ein Leben ohne Nebenwirkungen. Nach uns der Beipackzettel. Keimfreiheit lautet das Gebot der Stunde. Im Krankenhaus und in der Pflege, am Geldautomaten und in der Politik. Nachdem der kritische Kommentator des Google-Zeitalters (WDR) auf der Datenautobahn aufgeräumt hat, widmet sich Ingo Börchers  in seinem Kabarett-Solo nun einer alternden Gesellschaft, die kein Risiko mehr eingehen will.

 

René Steinberg & Freunde

„Jahresrückblick“
Freitag · 8. Dezember 2017 · 20 Uhr · Aula der Realschule

Es ist schon fast eine gute Tradition – zum Jahresende ein Jahresrückblick. 2017 stellt uns exklusiv WDR2-Comedian René Steinberg eine Jahresabschlussshow zusammen. Natürlich wird er selber auch auf der Bühne stehen, aber auch einige lustige Freunde einladen, auch ihren Senf zum Jahresende beitragen werden. Eine Wundertüte erwartet die Zuschauer – denn wer letztlich das Publikum unterhält, wird noch nicht verraten. Es wird aber auf jeden Fall sehr spaßig – und natürlich auch etwas nachdenklich.  So kann das Jahr 2017 gut zu Ende gehen.

Programme aus den letzten Jahren

Hier sind wir noch kurzfristig in Arbeit

Aktuelles Programm 2018 und 2019

 

 

 

Frantz Wittkamp

„Dichterlesung“

Freitag · 7. Dezember · 20.00 Uhr · Burg Vischering – Zusatzvorstellung! –
Samstag · 8. Dezember · 20.00 Uhr · Burg Vischering – leider schon ausverkauft –

Seine Gedichte stecken voller Witz und Humor. Und besonders seine Vierzeiler sind vielfach gedruckt und rezitiert.
Wir freuen uns sehr, dass der Lüdinghauser Künstler und Dichter zu unserem Jahresabschluss in den Veranstaltungssaal der Burg Vischering kommt. Er lässt die Besucher teilhaben an seiner Rezitationskunst – und nicht selten enden seine Gedichte mit einer Überraschung. Erstmals steht mit Frantz Wittkamp ein Lüdinghauser Künstler auf der „FKK-Bühne“ – und darüber freuen wir uns ganz besonders.






Programm 2019

 

Hg. Butzko

„Echt jetzt“
Samstag · 23. Februar · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Es war einmal, im August 1997, da betrat HG. Butzko, damals noch ein junger, freischaffender Schauspieler (sprich: arbeitslos und ohne Engagement) zum ersten Mal in seinem Leben mit einem selbst geschriebenen Programm eine Bühne, um seiner jahrelang aufgestauten Leidenschaft fürs politische Kabarett ein Ventil zu bieten. Heute, rund 20 Jahren später, bietet dieses Jubiläum für HG. Butzko einen Anlass, mit seinem 10. Programm „echt jetzt“ ein Zwischenfazit zu ziehen, aber kein „best-of“ mit abgestandenen Nummern, sondern eine frische Bestandsaufnahme: Wo stehen wir heute? Wie sind wir da hin gekommen? Und so hangelt sich Butzko in seinem neuen Kabarettsolo vor allem an der Frage entlang, was sich in den letzten 20 Jahren geändert hat, und was nicht, welche Entwicklung zu begrüßen ist, und warum nur diese, und warum man alle anderen getrost in die Tonne kloppen kann.
Wie immer bietet auch „echt jetzt“ eine brüllend komische und bisweilen besinnliche Mischung aus schonungsloser Zeitanalyse, Infotainment, schnoddrigen Gags, Frontalunterricht und pointierter Nachdenklichkeit, mit der Butzko einen ganz eigenen, preisgekrönten Stil entwickelt hat, und dabei die großen Zusammenhänge so beleuchtet, als würden sie „umme Ecke“ stattfinden.

Einlass: 19.30 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: 16,- Euro
Abendkasse: 17,- Euro

VVK-Start:
12.12.2018

 

Uwe Steimle

„Heimatstunde“
Sonntag · 31. März · 19.00 Uhr · Aula Realschule

Der äußerst vielseitige Uwe Steimle (Kino-Held, mit eigener erfolgreicher TV-Sendung „Steimles Welt“ und ausgewiesener Bestseller-Autor) legt in seinem aktuellen Kabarett-Programm den Finger in zahlreiche westöstliche Wunden. Aus dem Osten kommt das Licht – und Uwe Steimle erklärt uns, warum. Er beschreibt sich gerne als den größten Kleinbürger. Mit seiner lakonischen Art und seiner feinen Ironie hat sich Uwe Steimle ein treues Publikum erobert. Nach seinem erfolgreichen Buch und Programm „Meine Oma, Marx und Jesus Christus” legt er nun mit „Heimatkunde” nach: „Jetzt, wo die Zukunft Wirklichkeit wird … haben wir in Wirklichkeit keine Zukunft mehr.“ Lassen wir uns zum zweiten Mal in Lüdinghausen gefangen nehmen vom Zauberer von Ost, der es wie kaum ein anderer schafft, scharfzüngig und zugleich charmant den Finger in die zahlreichen westöstlichen Wunden zu legen. Eine Interpretation der Welt nach 1989 – scharfzüngig und charmant, liebenswert und skurril, lakonisch und authentisch. Und getragen vom Bemühen, Brücken zu bauen.

Einlass: 19.00 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr

Eintritt: 23,- Euro
Abendkasse: 24,- Euro

VVK-Start:
27.02.19

 

Pause & Alich

„Alles neu!“
Samstag · 11. Mai · 20.00 Uhr · Aula Realschule

 

Alles neu! Großartig. Ausmisten! Ja! Aber findet man danach noch alles wieder?! Verlieren wir nicht mit jedem Frühjahrsputz ein Stückchen Heimat, Sicherheit und Geborgenheit? Keine Angst, denn das neue Neu ist wie das alte Alt. Auch die große Koalition ist nicht neu, sie heißt nur neu: Groko! Das kriminelle Treiben der Banken wird weiterhin weltweit nicht verhindert! Neu ist nur, dass man offen dazu steht. Dummheit, Ignoranz und Habgier bleiben die Regenten, weltweit. Kolonialismus, Antisemitismus und Rassismus feiern weiterhin fröhliche Urstände in neuem Gewand! Norbert Alich und Rainer Pause alias Fritz & Hermann regen sich auf wie eh und je! Sie kämpfen, aufrecht und zum großen Vergnügen all jener, die zuschauen, nicht nur miteinander, sondern selbstverständlich auch für eine neue und vor allem bessere Welt!

Einlass: 19.30 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: 23,- Euro
Abendkasse: 24,- Euro

VVK-Start:
3.4.2019

 

Kleinkunst-Quintett

Samstag · 29. Juni · ab 18.30 Uhr · WasserBurgenWelt

Das hat Lüdinghausen noch nicht gesehen: eine lange Kleinkunstnacht auf gleich fünf Bühnen. In den Burgen Vischering und Lüdinghausen, in der Aula des St. Antonius-Gymnasiums, in der evangelischen Kirche an der Burg sowie auf der Open-Air-Bühne in der StadtLandSchaft gibt´s Kleinkunst bis tief in die Nacht. Jeder Besucher erhält einen individuellen Ablaufplan, so dass jeder auch in den Genuss kommt, alle Künstler zu sehen und zu hören. Das wird reichlich musikalisch – aber nicht nur. Und zwischendurch kommen alle Besucher immer wieder in der StadtLandSchaft zusammen, um gemeinsam zu feiern und um dann weiterzuziehen. Das große Finale mit der Liedermacherin und Musikkabarettistin Fee Badenius, die mit ihrer Band schon bei der WDR5-Liederlounge die Herzen der Lüdinghauser eroberte, findet für alle dann auf der Burg Vischering statt.

 

Einlass: 17.30 Uhr
Beginn: 18.30 Uhr

Eintritt: 28,- Euro
Abendkasse: 29,- Euro

VVK-Start:
15.5.2019

 

 

Inka Meyer

„Der Teufel trägt Parka“
Freitag · 27. September · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Die Botschaft der Mode- und Kosmetikbranche ist klar: „Frauen, ihr lauft aus, werdet alt, seid zu fett und habt zu viele Haare.“ Um diesem Makel zu entgehen, klatschen sich schon Grundschülerinnen so viel Wimperntusche ins Gesicht, dass sie an der Schulbank sitzend vornüberkippen. Und der achtzigjährige Senior führt seine kanariengelbe Hippie-Jeans spazieren, dass man sich fragt: „Hat der Mann einen Schlag oder einen Anfall?“ Das alles wird von den Modekonzernen gestickt eingefädelt, damit sich ihre Gucci-Taschen mit unserer Kohle füllen. Die Chemie in den Schuhen macht uns krank, durch die Ananas-Diät sind wir ungenießbar. Aber mit dem Weizengras-Smoothie in der Hand hetzen wir weiter jedem Beauty-Trend hinterher.
„Der Teufel trägt Parka“ – das neue Kabarettprogramm von Inka Meyer: witzig, relevant und brillant recherchiert. Und dieses satirische Schmuckstück begeistert natürlich auch die Herren der Schöpfung. Denn für die Männer gilt genauso: „Schlägt der Arsch auch Falten, wir bleiben stets die Alten.”

Einlass: 19.30 Uhr
Beginn: 20.00

Eintritt: 16,- Euro
Abendkasse: 17,- Euro

VVK-Start:
14.08.2019

 

Jochen Malmsheimer

„Dogensuppe Herzogin - ein Austopf mit Einlage“
Donnerstag · 5. Dezember · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Machen wir uns doch nichts vor: Kabarett ist dieser Tage wichtiger denn je! Die gefühlte Arschlochdichte und Idiotenkonzentration, die Sackgesichtsüberfülle und Kackbratzendurchseuchung, die allgemeine, bimssteinerne Generalverblödung und präsenile Allgemeinabstumpfung, kurz: die cerebrale Fäulnis in diesem Land war, subjektiv gefühlt, immer schon hoch, aber nun läßt sich dieses trübe Faktum nicht mehr nur im Experiment nachweisen, sondern ist für uns alle, die wir über ein entwickeltes humanoides Sensorium, über Geist, Witz, Verstand und Geschmack verfügen, fühlbar im Freiland angekommen. Und dort im Freiland zeltet Jochen Malmsheimer (Gewinner des Deutschen Kabarettpreises 2018), bereit, sich diesem geradezu enzephalen Unsinn, gegürtet mit dem Schwert der Poesie, gewandet in die lange Unterhose tröstenden Mutterwitzes und weiterhin unter Verzicht auf jegliche Pantomime, in den Weg zu stellen. Denn wie schon Erasco von Rotterdam wußte: Wer oft genug an‘s Hohle klopft, der schenkt der Leere ein Geräusch.

Einlass: 19.30 Uhr
Beginn: 20.00 Uhr

Eintritt: 18,- Euro
Abendkasse: 19,- Euro

VVK-Start:
2.10.2019

VVK-Start:
12.09.2018

Eintritt: 8,- Euro
Abendkasse: 9,- Euro

Aktuelles Programm 2018

Philipp Weber

„Durst – Warten auf Merlot“
Donnerstag · 8. Februar· 20.00 Uhr · Aula Realschule

Vernünftiges Trinken will gelernt sein. Wer bringt Klarheit in die trüben Gewässer der deutschen Trinkkultur? Philipp Weber. Der studierte Chemiker und Biologe ist Deutschlands radikalster Verbraucherschützer und hat sich mit Leib und Leber Ihrem Wohl verschrieben. Der Autor und Macher des Sensations-Programms „FUTTER – streng verdaulich“ widmet sich nun den flüssigen Gaumenfreuden. „DURST – Warten auf Merlot“ ist ein furioses Meisterwerk der komischen Volksaufklärung. Denn Weber will mehr: lachende Gesichter, glückliche Menschen und eine bessere Welt. Doch vor allem: den Ministerposten für Verbraucherschutz!

 

Schlag auf Schlag

„u.a. mit Fritz Eckenga“
Sonntag · 18. März · 19.00 Uhr · Burg Vischering

Zum zweiten Mal gastiert die WDR5-Kabarettsendung „Schlag auf Schlag“ bei uns in Lüdinghausen. Als Gast hat das Ensemble rund um Moderator Thomas C. Breuer den Dortmunder Kabarettisten Fritz Eckenga mit im Gepäck. Mit seinem trockenen Humor begeistert er nicht nur immer wieder im WDR-Radio, sondern er war auch schon bei unserer Kleinkunstnacht auf Gut Forstmannshof zu Gast. Zum festen Ensemble gehört auch die Kabarettistin Christine Prayon, die viele Fans der „Heute-Show“ als Birte Schneider kennen. Die Radiosendung mit einem Live-Hörspiel wird an dem Abend aufgezeichnet und später auf WDR5 gesendet.

VVK-Start:
14.02.18

Eintritt: 27,- Euro
Abendkasse: 28,- Euro

 

Christoph Sieber

„Hoffnungslos optimistisch“
Freitag · 4. Mai · 20.00 Uhr · Aula Realschule

„Christoph Sieber ist die Stimme des jungen Kabaretts.“ So die Jury des Deutschen Kleinkunstpreises bei der Verleihung  im Februar 2015. Der gebürtige Schwabe präsentiert mit „Hoffnungslos optimistisch“ sein fünftes Soloprogramm und führt vor, wie Kabarett heute begeistern kann. Mit großer Leidenschaft und einer gehörigen Portion Empörung spielt hier einer gegen die bestehenden Zustände an. Sieber singt, tanzt, flüstert und brüllt an gegen Verschwendung, Trägheit und schreckt auch nicht davor zurück, den Zuschauer in die Verantwortung zu nehmen. Er fokussiert sich dabei längst nicht mehr auf die Marionetten des Berliner Polittheaters, sondern viel mehr auf die Strippenzieher und Lobbyisten im Hintergrund.

VVK-Start:
21.3.2018

Eintritt: 17,- Euro
Abendkasse: 18,- Euro

 

Hagen Rether

„Liebe“,
Samstag · 2. Juni · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Die Welt wird täglich ungerechter, das Geflecht aus politischen und wirtschaftlichen Abhängigkeiten immer dichter: Vor diesem Hintergrund lässt Hagen Rether Strippenzieher, Strohmänner und Sündenböcke aufziehen. Den so genannten gesellschaftlichen Konsens stellt er vom Kopf auf die Füße und die Systemfragen gleich im Paket.
LIEBE, so der seit Jahren konstante Titel des ständig mutierenden Programms, kommt darin nicht vor, zumindest nicht in Form von Herzen, die zueinander finden – und romantisch kommt allenfalls einmal die Musik des vielseitigen Pianisten daher. Was aber in seinem fulminanten Plädoyer für das Mitgefühl sichtbar wird, ist die Menschenliebe eines Kabarettisten, der an Aufklärung und an die Möglichkeit zur Umkehr noch am Abgrund glaubt.

VVK-Start:
9.5.2018

Eintritt: 26,- Euro
Abendkasse: 27,- Euro

 

Christian Ehring

„Keine weiteren Fragen“
Samstag · 8. September · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Er ist der Mann, der Erdogan ärgerte. Ein Beitrag in
Christian Ehrings Satiresendung „extra3“ brachte im März 2016 den türkischen Präsidenten so auf die Palme, dass er den deutschen Botschafter einbestellte. Außerdem gehört Ehring zum Team der „heute-show“ und ist Eingeweihten bestens bekannt als langjähriges Ensemblemitglied des Düsseldorfer Kom(m)ödchens. Noch viel mehr von sich zeigt Christian Ehring, wenn man ihm einen ganzen Abend lang die Bühne überlässt. Sein Solo „Keine weiteren Fragen“ ist ein hochaktueller und sehr persönlicher Kommentar zur Lage der Nation; hintergründig.

VVK-Start:
13.06.2018

Eintritt: 26,- Euro
Abendkasse: 27,- Euro

 

Claus von Wagner

„Theorie der feinen Menschen“
Freitag · 2. November· 20.00 Uhr · Aula Realschule

 Viele kennen ihn als Co-Chef der ZDF-Anstalt. Wer Claus von Wagner auf einer Bühne sieht, weiß: das wird auf jeden Fall kein normaler Kabarettabend. Claus von Wagner ist so, wie sich Bertolt Brecht und Loriot in einer durchzechten Nacht ihren Schwiegersohn vorgestellt hätten. Manche sagen, er sähe aus wie Roland Kaiser - hätte aber bessere Texte. Was ihn so anders macht? Die Tatsache, dass er die Intelligenz seiner Zuschauer ernst nimmt. Bei allem Spaß. Claus von Wagners Kunst ist es sich höchst amüsant zu wundern. Er hat da jetzt zum Beispiel dieses großartige Buch gefunden, in dem steht, dass der “Räuberbaron des Mittelalters zum Finanzmagnaten der Gegenwart” geworden ist.
Die Schwarte ist von 1899.

Theorie der feinen Menschen ist eine Erzählung aus dem tiefen Inneren unserer feinen Gesellschaft. Sie handelt vom Kampf ums Prestige, Wirtschaftsverbrechen und Business Punks.

VVK-Start:
1.3.2018

Eintritt: 26,- Euro
Abendkasse: 27,- Euro

 

Frantz Wittkamp

„Dichterlesung“
Samstag · 8. Dezember · 20.00 Uhr · Burg Vischering

Seine Gedichte stecken voller Witz und Humor. Und besonders seine Vierzeiler sind vielfach gedruckt und rezitiert.
Wir freuen uns sehr, dass der Lüdinghauser Künstler und Dichter zu unserem Jahresabschluss in den Veranstaltungssaal der Burg Vischering kommt. Er lässt die Besucher teilhaben an seiner Rezitationskunst – und nicht selten enden seine Gedichte mit einer Überraschung. Erstmals steht mit Frantz Wittkamp ein Lüdinghauser Künstler auf der „FKK-Bühne“ – und darüber freuen wir uns ganz besonders.

VVK-Start:
12.09.2018

Eintritt: 8,- Euro
Abendkasse: 9,- Euro