Programm 2013

 

Uwe Steimle

„Authentisch – Ein Stück weit“
Freitag · 1. Februar · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Dieses Gesicht kennt jeder Krimifreund. Uwe Steimle war Hauptkommissar Jens Hinrichs im Polizeiruf 110. Doch der Dresdener ist nicht nur ein toller Schauspieler, er ist auch ein begnadetes Kabarettist – und hoch dekoriert. So gewann er mit dem „Salzburger Stier“ bereits einen der renommiertesten Kabarettpreise im deutschsprachigen Raum. Uwe Steimle kommt aus dem Osten – und er macht in seinem Programm aus seiner Heimat keinen Hehl. Doch von jeglicher Ostalgie ist er weit entfernt. Furioses politisches Kabarett – mit viel Herzblut: Das präsentiert Uwe Steimle bei seinem ersten Gastspiel in Lüdinghausen.

 

 

 

 

 

Erstes Deutsches Zwangsensemble

„Die letzte Tour“
Donnerstag · 14. März · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Die Zeit der Bescheidenheit ist vorbei. Das Erste Deutsche Zwangsensemble – Claus von Wagner, Philipp Weber und Mathias Tretter, zusammen Träger von 37 Kleinkunst-Preisen, kommt erstmals nach Lüdinghausen, nachdem mit Matthias Tretter – ein Mitglied des Trios – im letzten Jahr schon abgeräumt hat. In Internetforen diskutierten Fans monatelang die bangen Fragen: Wird es wieder Bombendrohungen von Islamisten geben? Wer ist diesmal der Schwule? Und: Ist den drei blutjungen Aufsteigern der Ruhm zu Kopfe gestiegen? Die Antwort ist: Ja. War es ihnen im ersten Programm noch genug, die deutsche Identität zu besudeln, muss jetzt „der Weltseele ein Auge ausgeschlagen werden“, so ein Pressesprecher des Ensembles. „Die letzte Tour“ führt das Kabarett an Orte, an denen Sie es noch nie gesehen haben.

 

 

 

 

Mathias Richling

„Richling-Code“
Donnerstag · 11. April · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Was steckt hinter dem „Richling-Code“? Die neue Richling-Show über den Missbrauch in Deutschland ist ebenso zukunftsweisend wie vergangenheitsbewältigend: unser reales Leben und sein virtuelles, vielfach verschlüsseltes Abbild. das sich aus vielen Daten-Pixel zusammensetzt, sind ebenso Thema des brandaktuellen neuesten Programms wie Gentechnik, Umwelt-Desaster, Bankenkrise und natürlich das gesamte Führungs-Personal des Deutschland-Konzerns. Niemand aus Politik und Show bleibt verschont. Sie sollten nicht versäumen, die Qualität der neuen Richling-Parodien (von Angela Merkel über Winfried Kretschmann bis Helmut Schmidt) live zu überprüfen.

 

 

 

 

Open Air mit Rainald Grebe auf Burg Vischering

 „Freunde der Kleinkunst“ und Kreis Coesfeld

Samstag · 20. Juli 2013 · 20.00 Uhr
„Das Rainald Grebe Konzert“

Lüdinghausen. Die riesige Waldbühne in Berlin füllt er locker. Und auch alle anderen Veranstalter in den deutschen Großstädten melden stets  „Ausverkauft“. Rainald Grebe ist ohne Zweifel in ganz Deutschland mehr als angesagt. Und entsprechend ist er bei allen Veranstaltern schwer begehrt – nicht erst, seitdem er 2012 den „Deutschen Kabarettpreis“ erhielt.  Entsprechend freuen sich die Mitstreiter der Kulturinitiative „Freunde der Kleinkunst“ (FKK), dass es ihnen gelungen ist, gemeinsam mit dem Kreis Coesfeld Rainald Grebe für ein Gastspiel in Lüdinghausen zu gewinnen. Auf Burg Vischering steigt zum Beginn der Sommerferien  am 20. Juli 2013 unter freiem Himmel „Das Rainald Grebe Konzert“. Karten zum Preis von 25 Euro sind ab sofort im Lüdinghauser Bioladen „Schrot+Korn“  (an der St. Felizitaskirche), auf Burg Vischering und über die Internetseite www.freunde-der-kleinkunst.de erhältlich. Da die Veranstalter mit einer sehr großen Nachfrage rechnen, das Platzkontingent aber im Vorhof der Burg begrenzt ist, „empfehlen wir eine schnelle Entscheidung“, so FKK-Vorsitzender Jan-Dirk Scholle. Spannend, was Rainald Grebe  selber zu seinem Programm schreibt: „Ich bin in letzter Zeit sehr berühmt geworden. Ich hab die Waldbühne gerockt, ich bin mit einem Orchester durch die großen Hallen dieser Republik getourt. Alles wurde immer fetter, ich auch. Jetzt bin ich wieder solo. Ganz allein mit mir. Abspecken. Runterkommen, also zu mir. An manchen Tagen hab ich 10 Interviews gegeben, die meisten Fragen haben sich die Redakteure aus Wikipedia rausgeschrieben. Da steht drin, wer ich bin. Und nach dem 30. Interview glaub ich das sogar selbst. Ich könnte jemanden anstellen, der für mich die Fragen beantwortet, auffallen würde es nicht. Jetzt also zurück auf Anfang. Wer bin ich? Ich habe in alten Familienalben geblättert, Ahnenforschung betrieben bis ins 18. Jahrhundert. Wer bin ich, woher komme ich, was macht mich aus? Ich hab meine Zwiebel geschält, bis zum Kern. Ich will mein Leben singen, der Versuch ist es wert.”

 

Club der polnischen Versager

„Club der polnischen Versager“
Samstag · 21 September · 20.00 Uhr · Burg Vischering

„Freunde der Kleinkunst" verändern Programm / Kooperation mit deutsch-polnischer Gesellschaft

Das haben die„Freunde der Kleinkunst" (FKK) in ihrer knapp zehnjährigen Geschichte noch nicht erlebt. Kurzerhand musste die Lüdinghauser Kulturinitiative ihr Jahresprogramm 2013 umstricken. Denn die ursprünglich verpflichtete Christine Prayon, die am 21. September auftreten sollte, hat ihr Gastspiel abgesagt, weil sie in genau diesen Tagen ein Kind erwartet. Da allerdings dieser Auftritt im XL-Kabarettabo enthalten ist, bemühten sich die FKK´ler kurzfristig um einen Ersatz - und waren mehr als erfolgreich. Die "Polnischen Versager" kommen am Samstag, 21. September nach Lüdinghausen. Dahinter verbergen sich Adam Gusowski und Piotr Mordel, die vor zwölf Jahren den "Club der polnichen Versager" in Berlin-Mitte eröffnet haben und in ganz Deutschland mit ihrem gleichnamigen im Rowolt-Verlag erschienenen Buch seit Ende des vergangenen Jahres für Furore gesorgt haben. Dort beschreiben sie auf eine wunderbar ironisch-lakonische Art die Irrungen und Wirrungen, die sie als gebürtige Polen in Deutschland erlebt haben und karikieren dabei meisterhaft das deutsch-polnische Verhältnis. In Lüdinghausen wird das Duo eine kabarettistische Lesung präsentieren - "und wir sind sehr gespannt darauf", sagt FKK-Vorsitzender Jan-Dirk Scholle. Besonders froh sind die Kleinkunstfreunde, dass sie mit der Deutsch-Polnischen Gesellschaft Lüdinghausen und dem Kreis Coesfeld als Hausherr der Burg Vischering zwei Kooperationpartner für den Abend gefunden haben. 

 

Michael Hatzius

„Die Echse und Freunde – das volle Programm“
Samstag · 19. Oktober · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Die Echse ist ein Urgestein der internationalen Kulturlandschaft und war von Anfang an dabei. Weit mehr als 2000 Jahre alt, gründete sie einst gemeinsam mit Aristoteles das erste Theater der Welt, hat aber schon lange davor durch eigenhändige Zellteilung der Evolution auf die Sprünge geholfen. Wenn der Berliner Puppenspieler Michael Hatzius, u.a. in seiner Rolle als zwiespältiger Brandschutzbeauftragter „Jens Schirner“, moderierend durch die gut zweistündige Soloshow führt, hat er jedoch nicht nur das Urzeitreptil im Gepäck. Auch ein Huhn, zwei Spinnen sowie viele weitere Gesellen wollen ans Licht - und drohen zu scheitern. Wohin der Abend führt? Man wird es erleben. Denn die lustvolle Interaktion mit dem Publikum, die Einladung zum gemeinsamen Erlebnis jenseits aller Standards, die Wachheit für die Geschehnisse und Energien des Moments ist das Zentrum der Spielweise von Michael Hatzius.

 

 

 

Pause & Alich

„Das Weihnachtsspezial“
Samstag · 30. November · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Wer könnte besser das Kabarett-Jahr 2013 beenden und die Adventszeit einläuten wie Rainer Pause und Norbert Alich. Zum dritten Mal gastieren die schrägen Kabarettisten aus Bonn in Lüdinghausen und geben erstmals ihr Weihnachtsprogram zum Besten. Als Fritz (Litzmann) + Hermann (Schwaderlappen) macht das durch und durch rheinische Duo seit mehr als zwei Jahrzehnten viele Kabarettbühnen unsicher. Ihr anarchischer und schräger Humor macht einfach Spaß. Die beiden Begründer des Pantheon-Theaters, der wohl renommiertesten Kabarettbühne Deutschlands, werden wieder mit Sicherheit abräumen – nicht nur den Weihnachtsbaum.

 

 

 

 

 

 

Programm 2014

 

Tobias Mann

„Durch den Wind und wieder zurück“
Donnerstag · 30. Januar · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Tobias Mann, unermüdlicher Wanderer zwischen Kabarett- und Comedy-Welt, Pointensprengmeister, Verbalsprinter, Spaßrocker, Nonsensbarde und neue Humorgeheimwaffe des WDR Fernsehens („Mann an Bord“, „Fun(k)haus“), präsentiert sein brandneues Programm. Und das ist verrückter und durchgeknallter als je zuvor. Wer bei Tobias‘ ersten beiden Shows noch gedacht hat, „Na, der hat sie doch nicht mehr alle!“ bekommt bei diesem Programm endgültig die Bestätigung dafür. Mit dem Deutschen Kleinkunstpreis ebenso ausgezeichnet wie mit dem Hamburger Comedypokal, dem Prix Pantheon und zahlreichen weiteren Kabarettpreisen, ist Tobias Mann also nicht nur für die Süddeutsche Zeitung „einer der frischesten, unterhaltsamsten und talentiertesten Neuzugänge der Szene.“

 

Die Bullemänner

„Furztrocken“
Samstag · 22. März · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Ob Sie die Leidenschaft übermannt oder die Langeweile, ob der Tod an die Tür klopft oder die Verwandtschaft, ob Sie sich mit Ihrem besten Freund in die Haare kriegen oder gar keine Haare haben - vergessen Sie alle Ratgeber, Glücksbücher und Hirn-Diäten: Nehmen Sie‘s wie die Bullemänner - „Furz-trocken“. Die Helden aus der westfälischen Runkeltaiga bieten im neuen Programm Überlebenstipps für den Alltag: Wo ist beim Kleinkind oben und unten? Wie zockt man den Deibel beim Doppelkopf ab? Und wie vertont man eine Fleischwurst? Da hilft nur der sechste Sinn des Westfalen - der Starrsinn. Die Bullemänner sind Fleisch gewordene westfälische Komik: kaltschnäuzig, warmherzig, abgründig, aber vor allem- furztrocken.

 

 

 

Martin Sierp

„Zum Anbeissen“
Samstag · 10. Mai · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Martin Sierp ist ein begnadigter Comedian und Verwandlungskünstler, der schon auf vielen bedeutenden und unbedeutenden Bühnen Europas stand, viele bedeutende und unbedeutende Preise gewann und er ist einfach „ZUM ANBEISSEN“. Wer schon immer wissen wollte, wie man die Echolotortung, Kekse, Gedankenlesen, KarlLagerfeld, die Titanic, Vampire, Ketchup, Geld, Harry Potter und DJ Ötzi sinnvoll in einem Programm präsentiert, sollte dringend vorbei kommen.

 

 

 

 

 

Karin Höpker

„Frau Höpker bittet zum Gesang“
Samstag · 14. Juni · 20.00 Uhr · Burg Vischering

Wer einen Abend mit Frau Höpker verbringt, wird mit guter Laune belohnt und beschwingt nachhause gehen. Denn die charmante Künstlerin serviert eine mitreißende Mischung bekannter Lieder und Songs quer durch alle Genres und Jahrzehnte, und das Mitsingen der Gäste ist

Programm. Ob aus voller Kehle oder leise für sich - jeder nach seiner Facon.
Was als Geheimtipp
in Köln begann, ist längst eine Veranstaltung mit Kultcharakter in ganz NRW. Sing Dich froh!
Frau Höpker trifft mit Stimme und Klavier mitten ins Herz und beflügelt die Seele. Und dem kann sich so leicht keiner entziehen...

 

 

 

Herbert Knebel´s Affentheater

„Männer ohne Nerven“
Samstag · 30. August · 20.00 Uhr · RVM-Betriebshof

Nicht nur den vielen Zuschauern hat es gefallen - auch Herbert Knebel mit seinem Affentheater war begeistert: Unter dem riesigen Bus-Carport auf dem RVM-Betriebshof fühlten sich die beliebtesten Kabarettisten des Ruhrgebiets im Jahr 2012 mächtig wohl - so wohl, dass sie im Sommer 2014 mit einem neuen Programm wiederkommen. Garantiert regensicher! Wir freuen uns ganz besonders, dass wir die Ehre haben, zu einem der ersten Veranstalter mit brandneuen Ideen des schrägen Quartetts zu gehören. Auf dass sie das Gewerbegebiet Tetekum so richtig rocken.

 

 

 

 

 

 

Jochen Malmsheimer

„Wenn Worte reden könnten“
Donnerstag · 18. September · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Jochen Malmsheimer, der vielfach preisgekrönte Kabarettist und „König der Komiker“ (Nürnberger Zeitung), ist der Meister des epischen Kabaretts. Sein leidenschaftlicher Vortrag ist unverwechselbar, lustvoll und in immer wieder neuen Formen hebt er die Grenzen zwischen Unsinn und Poesie auf. Hier bleibt kein Wort auf dem anderen. So wird auch gleich zu Beginn des Programms „Wenn Worte reden könnten oder: 14 Tage im Leben einer Stunde“ schonungslose Offenheit in allen Punkten vereinbart: Endlich, über fünfzig Jahre nach Kriegsende in Deutschland, kommt der Zusammenhang zwischen Bahnhof und Leim zur Sprache. Das ist doch mal was! Der Hausmeister aus der „Anstalt“ - zum ersten Mal bei uns in Lüdinghausen.

 

 

 

Erwin Grosche

„Abstandhalter“
Samstag · 22. November · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Er begeisterte beim „Frauenbegleitprogramm“ auf Burg Vischering und bezauberte gleich mehrmals in der Burg Lüdinghausen. Der Paderborner Kabarettist Erwin Grosche steht seit 40 Jahren auf der Bühne und gehört zu den Lieblingsgästen in Lüdinghausen. Zum Abschluss des Jahres präsentiert er ein ganz neues Programm. Und wer könnte Erwin Grosche besser beschreiben, als der legendäre Kabarettist Hanns Dieter Hüsch: „Gottlob, dass es ihn gibt! Denn er ist, im wahrsten Sinne des Wortes, der einzige und der einzigartige Protagonist einer literarischen Kleinkunst und einer absurden Poesie, die im Kabarett immer seltener vorgetragen wird.“

Programm 2015

 

Konrad Beikircher

„Bin völlig meiner Meinung!“
Freitag · 30. Januar 2015 · 20 Uhr · Aula der Realschule

Der Bonner Kabarettist Konrad Beikircher ist eine Institution. Sein brandneues Programm kommentiert er so: "Also ich bin es leid: Du gehst durchs Leben und fragst Du einen, ist es immer dasselbe: die einen sagen so, die anderen sagen so. Damit ist jetzt Schluss! Ich nehme keine Rücksichten mehr, ich bin völlig meiner Meinung. Die aber teile ich Ihnen mit, ejal, worum es geht: Musik, Kirche, Heilige, Sprache, Alltag, Rheinland, Deutschland, Italien, Zukunft und Vergangenheit, vielleicht sogar ein bisschen Politik (denn auch da isses so: ich hab zwar nur selten auf der Bühne darüber gesprochen, aber auch auf diesem Feld bin ich völlig meiner Meinung, das können Sie mir glauben) und überhaupt Dinge aus dem Leben. Mal sehen, wohin es mich da so treibt, aber zu sehen gibt es viel, zu erzählen gibt es viel und eines verspreche ich Ihnen: ich sag, was ich denke, denn da bin ich völlig meiner Meinung. Und vergnüglich wird es sowieso, denn ich war nie ein Miesepeter und das werde ich auch niemals sein, auch da bin ich völlig meiner Meinung!"

 

Gernot Hassknecht

„Das Hassknecht Prinzip - In 12 Schritten zum Choleriker“
Mittwoch · 18. Februar · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Mit dem Kabarettprogramm “Das Hassknecht Prinzip – in zwölf Schritten zum Choleriker” erhalten wir endlich universell einsetzbare Tipps und Geschichten aus dem prallen Leben – von der Politik bis zu den großen und kleinen Themen, die wir alle aus unserem Alltag kennen. Hans-Joachim Heist alias Gernot Hassknecht hat als festes Ensemblemitglied der heute show mittlerweile Kultstatus erreicht. Für seine
ständig wachsende Fangemeinde ist Gernot Hassknecht DAS Sprachrohr, wenn es darum geht, Frust und Ärger auf Missstände in unserem Land lautstark auf den Punkt zu bringen. In dem Programm “Das Hassknecht Prinzip” – in zwölf Schritten zum Choleriker” wird Gernot Hassknecht dem Publikum in 12 einfachen Schritten den Weg zum echten Choleriker weisen. Wir kennen und lieben ihn als Kommentator der heute-show; für einige ist er die Stimme der ungehörten Masse. Wortgewaltig, parteiübergreifend und laut – wenn der 1,63m große Mann sich erstmal eine Meinung gebildet hat, kennt er weder Freund noch Feind. Wenn sich andere wegducken und noch nach Worten suchen, ist Gernot Hassknecht schon auf Betriebstemperatur.“

 

Renè Steinberg

„Gebt dem Unsinn das Kommando“
Samstag · 14. März · 20.00 Uhr · Aula Realschule

An einem Abend mit René Steinberg soll es ordentlich rund gehen. Aber „mit Schmackes!“, wie man bei ihm im Ruhrgebiet sagt. Denn „rund“ geht es bei vielen nur, weil sie im Hamsterrad feststecken – gefangen im Optimierungswahn, bei dem sich Beziehungen „lohnen“ müssen, da man sich Probleme „sparen“ will. Doch Lebensfreude und Selbstbestimmung werden dabei weg-rationalisiert. Der Homo Kapitalensis soll bestellen, nicht denken. Dem will Steinberg etwas entgegensetzen: nämlich einen bunten, quirligen, sprudelnd-lustigen Abend, der eine vergessene Kraft beleben soll: den Unsinn. Die Kraft der Poesie und die kreative Macht, die von schrägen Ideen, absurden Sichtweisen und aberwitzigen Gedanken ausgeht. So zeigt Steinberg mit seinem großen Arsenal an Spielformen und mit noch größerer Spielfreude, dass die durchoptimierte Welt ausgelacht gehört. Denn es geht nicht rund – die Welt dreht durch. Und als Komiker unter den Kabarettisten weiss er: Lachen ist die beste Art dem Gegner die Zähne zu zeigen.

 

Martin Fromme

„Besser Arm ab als arm dran“
Freitag · 17. April · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Martin Fromme ist Deutschlands einziger asymmetrischer Komiker. Der Mann mit dem "appen" Arm inkludiert in seinem ersten und brandneuen Solo-Programm „Besser Arm ab als arm dran“ wie bekloppt. Das letzte Tabu wird gebrochen. Nicht-Behinderte werden auf die vorhandenen Arme genommen, Behinderte aber auch. Er hinterfragt ironisch Vorurteile und provoziert mit seinen Statements, z.B. den klaren Verhaltensregeln im Umgang mit Menschen mit Behinderung und baut gleichzeitig eine Brücke: einfach mal über die eigenen Unzulänglichkeiten lachen und so zur Normalität finden. Viele Schwerbehinderte werden im alltäglichen Leben kaum wahrgenommen, Fromme zwingt uns hinzuschauen. Er konfrontiert uns, spricht laut aus, was wir nicht zu fragen wagen. Sein Witz changiert zwischen bissig und brutal. Sein Humor baut Berührungsängste ab und bricht mit den Tabus, über Grenzen hinweg. Indem man über etwas lacht, wo eigentlich ein Tabu drauf ist, wird sofort das Thema entmystifiziert, und das ist natürlich. Man lacht über ein Tabu - und das ist das Hervorragende dabei.

Foto: Timm Ortmüller

 

Konrad Stöckel

„Happy End - Die Fat King Konrad Show“
Freitag · 25. September · 20.00 Uhr · Aula St.-Antonius-Gymnasium

Das hat Lüdinghausen noch nicht gesehen: Trash-Comedy - und garantiert nichts für schwache Nerven (und auch ernsthaft nichts für Kinder) In 90 Minuten katapultiert sich der Fat King durch sein Leben – bis zum HAPPY END! In dieser Show der tausend Tode wird nicht nur der gute Geschmack beerdigt. Zur Unterhaltung wird "Fat King Konrad" sein waghalsiges Leben auf der Bühne zu Ende bringen. Ein schrecklich schräges Spektakel mit Kopf-Guillotine, Stalin-Orgel und Krematorium. Konrad Stöckel:„Begleitet werde ich dabei von Paulo Pussi, meinen durch Lehnseid an mich gebundenen Sklaven der schon einiges erleiden musst. Aber dafür ist er ja auch da." Nichts für schwache Nerven!

 

Anny Hartmann

„Schwamm drüber - der besondere jahresrückblick 2015“
Freitag · 4. Dezember · 20.00 Uhr · Aula Realschule

Ein politischer Jahresrückblick - von dem natürlich noch niemand weiß, was darin steckt. das entwickelt sich erst im Laufe des Jahres.
Aber: Je länger man Anny Hartmann zuhört, desto mehr fragt man sich: Das alles haben wir 2015 hinter uns gebracht? So viele dumme Politikersätze und -ideen haben wir uns gefallen lassen? So oft haben wir uns von Politik und Wirtschaft über den Tisch ziehen lassen? So sehr haben uns von Prominenten und Medienklatsch ablenken lassen? Da fehlen einem doch die Worte ...
Anny Hartmann glücklicherweise nicht. Sie ist nicht nur eine kundige Fremdenführerin durch die Abgründe der Politik, sondern auch nicht auf den Mund gefallen. Deshalb macht ihr Jahresrückblick auch sehr viel Spaß! Dabei hält sie sich gar nicht erst an Nebenschauplätzen auf, sondern legte den Finger immer mitten hinein in die Wunde. Dahin, wo es am meisten weh tut.

Foto: Marc Gettmann

Programm 2017

 

Jürgen Becker

„Volksbegehren“
Donnerstag · 26. Januar · 20 Uhr · Aula der Realschule LH

Die Kulturgeschichte der Fortpflanzung Blattläuse haben es leicht. Wenn ihnen nach Fortpflanzung zumute ist, gebären die Lausmädels ohne Zutun eines Lausbuben bis zu zehn Töchter am Tag. Sie müssen nicht fragen: „Zu mir oder zu dir? Sie fragen: „Zu mir oder zu mir?“ So einfach kann das Leben sein. Doch etwas muss ja dran sein am Sex.
Jedenfalls hat sich der Austausch von Körperflüssigkeiten zwecks Fortpflanzung bei 99% der Tierarten durchgesetzt. Geschlechtliche Fortpflanzung findet man gar bei Obstbäumen, Topfpflanzen, Ziersträuchern und in Blumenrabatten, wenn darin Herren- und Damenkegelclubs des Nachts bei ihren feucht-lustvollen Ausflügen übereinander herfallen. Wir sind Tiere und werden es immer bleiben. Daran erinnert uns der Sex, weshalb er so beunruhigend, aufwühlend, elektrisierend, schockierend, bedrohlich und…..so angenehm ist.So wundern wir uns über das Tierhafte unserer Körper und empfinden Sie gelegentlich als peinlich, abstoßend und vulgär. Wir schämen uns Ihrer, es sei denn, wir sind im Internet.
„Mitternachtsspitzen” sind im gleichnamigen Film mit Doris Day und John Garvin Dessous und so wagt der Moderator derselben einen kabarettistischen Beischlaf mit dem Eros.

 

Das Lumpenpack

„Steil-Geh-Tour“
Freitag · 7. April · 2017 · 20 Uhr · Aula der Realschule

Pubertät. Midlife-Crisis. Pensionierung. Lappalien verglichen mit der Phase, in der man erstmals Salate auf Partys mitbringt. Dort finden sich Max Kennel und Indiana Jonas neuerdings wieder – und wehren sich dagegen.

Was, wenn man dann plötzlich ein Liegefahrrad besitzt? Oder Socken in Sandalen trägt? Gefahren, denen sich nur mit Hilfe des Steil-geh-Tags begegnen lässt. Steil-geh-Tag, ein Credo, das dazu aufruft jede noch so kleine Gelegenheit zu nutzen, das Beste aus dem Tag zu machen. Davon singen und erzählen die beiden Mittzwanziger in ihrem Programm „Steil-geh-Tour“. Songs garnieren sie mit Konfetti, Anekdoten und Tiergedichten. Mit dieser Mischung gewann das Lumpenpack 2015 u. a. den Klagenfurter Herkules, die Krefelder Krähe und den NDR Comedy Contest.

 

Kleinkunst-Doppel mit Peter Shub & Zucchini Sistaz

Samstag · 6. Mai 2017 · 20:00 Uhr · Burg Lüdinghausen + Burg Vischering

 

Das wird ein Spaß: in den Veranstaltungssälen der beiden benachbarten Burgen gibt es unterhaltsamste Kleinkunst. Auf der Burg Lüdinghausen tritt Peter Shub auf, auf der Burg Vischering die drei Zucchini Sistaz. Nach jeweils einer Vorstellung wechselt dann das Publikum den Standort und darf dann jeweils noch den anderen Auftritt genießen. Und was wird geboten? Die Zucchini Sistaz erklären ohne mit der künstlichen Wimper zu zucken, Big-Band-Klassiker zu halsbrecherischen Minimal-Interpretationen, lassen das nicht vorhandene Schlagwerk vom Publikum ersetzen und krönen das Konzert mit größter Huldigung der sogenannten Situationskomik.


Peter Shub übernimmt für Garderobe keine Haftung. Mit Gesten, Blicken und Zurufen fasziniert der vielfach preisgekrönte Comedian sein Publikum, Peter spielt nicht nur eine sondern viele Figuren, das Kamerastativ mutiert zur Geliebten, der Garderobenständer wird zur Falle, er wird geboren und er stirbt im Kerzenlicht.

 

Ingo Börchers

„Ferien auf Sagrotan“
Samstag, 9. September 2017 · 20 Uhr · Aula der Realschule

Ingo Börchers ist bekennender Hypochonder. Aber multitaskingfähig. Das heißt, er kann vor mehreren Krankheiten gleichzeitig Angst haben. Denn er weiß, sie lauern überall: Pilze und Bakterien, Viren und Parasiten, Sporen und Schmarotzer.

Darum wäscht er sich mehrmals täglich die Hände, wenn nicht mit Seife, so doch in Unschuld. Und damit ist er nicht allein. Wir wollen ein Leben ohne Nebenwirkungen. Nach uns der Beipackzettel. Keimfreiheit lautet das Gebot der Stunde. Im Krankenhaus und in der Pflege, am Geldautomaten und in der Politik. Nachdem der kritische Kommentator des Google-Zeitalters (WDR) auf der Datenautobahn aufgeräumt hat, widmet sich Ingo Börchers  in seinem Kabarett-Solo nun einer alternden Gesellschaft, die kein Risiko mehr eingehen will.

 

René Steinberg & Freunde

„Jahresrückblick“
Freitag · 8. Dezember 2017 · 20 Uhr · Aula der Realschule

Es ist schon fast eine gute Tradition – zum Jahresende ein Jahresrückblick. 2017 stellt uns exklusiv WDR2-Comedian René Steinberg eine Jahresabschlussshow zusammen. Natürlich wird er selber auch auf der Bühne stehen, aber auch einige lustige Freunde einladen, auch ihren Senf zum Jahresende beitragen werden. Eine Wundertüte erwartet die Zuschauer – denn wer letztlich das Publikum unterhält, wird noch nicht verraten. Es wird aber auf jeden Fall sehr spaßig – und natürlich auch etwas nachdenklich.  So kann das Jahr 2017 gut zu Ende gehen.

Programme aus den letzten Jahren

Hier sind wir noch kurzfristig in Arbeit

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